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Zwangsarbeit und Zerstörung in Osnabrück. Eine Spurensuche am Piesberg und „Trümmerbilder“ von Franz

Eine Veranstaltung im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus

Zwischen 1941 und 1945 mussten im Steinbruch am Piesberg sowie an vielen Orten der Region Osnabrück sowjetische Kriegsgefangene Zwangsarbeit leisten. Untergebracht waren sie unter anderem im Haseschachtgebäude, dem heutigen Hauptgebäude des MIK. Eine Führung mit Museumspädagoge Jan Tönnies und Hans-Günther Tiemann gewährt Einblicke in die Schicksale der Kriegsgefangenen und Zwangsarbeiter*innen und führt rund um das Gebäude zu den wenigen, noch erhaltenen Orten der Erinnerung. Ein weiterer Schwerpunkt der Veranstaltung ist der Besuch der Sonderausstellung „Zwischen Ende und Anfang – Osnabrück 1945. Werke von Franz Josef Langer“. Sie macht das Ausmaß der Zerstörung deutlich, die aus den nationalsozialistischen Angriffskriegen und Gräueltaten folgte. Auch beim Wiederaufbau mussten Kriegsgefangene mitarbeiten. Die Bilder erhalten angesichts neuer Kriege in Europa und erstarkender rechtsextremer Bewegungen eine bedrückende Aktualität.

Veranstaltungsort: MIK Museum Industriekultur Osnabrück, Haseschachtgebäude,
Fürstenauer Weg 171, 49090 Osnabrück

Eintrittspreis: frei